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Böses Foul mit fieser Metapher

Lothar Matthäus bezeichnete jüngst im Fernsehen mehrere Spieler von Schalke 04 als „enteiert“. Viele Medien übernahmen die Metapher in ihre Berichte. Auch im Kulturteil von „Spiegel“ und „Zeit“ wurde sie schon gebraucht – und eine Ministerin verband den bildlichen Vergleich sogar mit einem sozialen Appell.

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In 1732 war es auch nicht besser!

Seit über 100 Jahren wettern Stilkritiker dagegen, Jahreszahlen die Präposition „in“ voranzustellen. Das sei ein nutzloser Anglizismus. Doppelt falsch: Weder ist „in 2020“ ein Anglizismus noch ist diese Schreibweise komplett nutzlos.

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Wie der Duden die Wörter aufbläst …

Die 28. Auflage des Duden wirbt mit 3.000 neuen Wörtern. Diese erstaunlich hohe Zahl übernahmen am Erscheinungstag die meisten Medien aus der Pressemitteilung in ihre Berichte. Dabei beruht die Zahl auf einem Taschenspieler-Trick.

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Zwei tote Zimmer auf einen Streich

Es ist immer wieder peinlich, wenn man jemanden beerdigt, der noch lebt. In der Pressegeschichte ist das aber schon unzählige Male passiert. Der FOCUS hat jetzt das Kunststück fertiggebracht, gleich zwei Männer auf einmal zu verabschieden.

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Den Aluhut hat immer der andere auf!

„Aluhut“ ist die beliebteste neue Beleidigung. Die Verwendungskurve des Wortes in der ersten Jahreshälfte sieht aus wie ein Stalagmit. Dabei ist der Begriff alles andere als fair oder weitblickend.

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Vorrübergehend, aber nicht herrausfordernd

Stellen Sie sich vor, das innovative Werk eines international renommierten Schriftstellers würde aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt und im Klappentext wäre ein Rechtschreibfehler: vorrübergehend mit Doppel-r. Kann ja mal passieren! Aber dass der Fehler in der dritten Auflage elf Jahre später immer noch dort steht?

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