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Krass: DIESE typografische Marotte schreit uns an!

Mit einem kleinen typografischen Eingriff kann man für viel Aufmerksamkeit sorgen. Das wissen inzwischen auch Online-Redaktionen – und wenden den Trick in jeder dritten Nachricht an.  

SO hast Du sie noch nie gesehen!
HIER zeigt sie sich splitterfasernackt.
Plötzlich mischt SIE sich ein und tadelt den Moderator.

Der Trick liegt auf der Hand: Man lege die Betonung in ein kurzes Wort und schreibe es dann groß. Schon weiß das Publikum, wo es laut werden soll im Satz. Und genau das ist auch das Problem: Dauernde Schreierei nervt, zumal dann, wenn die Marotte so durchschaubar ist.

Im Satz einzelne Wörter komplett groß zu schreiben, ist selten notwendig. Es kann schon mal nützlich sein, wenn man zum Beispiel in Reintext-E-Mails keine andere Möglichkeit zur Hervorhebung hat. Dann hilft‘s schon mal, ein ODER oder ein NICHT groß zu schreiben, um etwas zu verdeutlichen.

Ansonsten sollte man wissen, dass der sogenannte Versalsatz das Lesetempo reduziert. Man sollte also weder unmotiviert mitten im Satz Wörter groß schreiben noch ganze Textzeilen. Außer natürlich, man will gar nicht schreiben, sondern SCHREIEN!

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