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Katrins Notizen

Sehr geehrte Frau Schneider,
wir wenden uns heute an Sie, weil uns die Zusammenarbeit mit der Stadt seit vielen Jahren sehr am Herzen liegt und wir immer wieder erleben, wie wichtig der Austausch zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft ist. Gerade in letzter Zeit haben wir in verschiedenen Gesprächen, unter anderem auch im Rahmen unserer letzten Mitgliederversammlung und bei einem Besuch mehrerer Ehrenamtlicher in der Innenstadt, viele unterschiedliche Eindrücke gesammelt, die wir für grundsätzlich erwähnenswert halten.
Dabei wurde auch über das Rathaus gesprochen, wobei unsere Mitglieder ganz verschiedene Erfahrungen gemacht haben, die sich nicht nur auf den Eingangsbereich, sondern ebenso auf Wartezonen, Flure und das allgemeine Orientierungsempfinden bezogen. In diesem Zusammenhang möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass im Rathaus derzeit keine ausreichende barrierefreie Beschilderung für blinde und sehbehinderte Menschen vorhanden ist.
Außerdem möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband seit Langem mit Fragen der Teilhabe beschäftigt und auch in anderen Städten schon an guten Lösungen mitgewirkt hat.
In diesem Zusammenhang wäre es sicher sinnvoll, wenn man das Thema Barrierefreiheit insgesamt noch einmal umfassend betrachten würde, zumal auch Aspekte wie Beleuchtung, Bürgernähe und Servicequalität eine Rolle spielen. Unsere Geschäftsstelle ist derzeit wegen personeller Veränderungen nur eingeschränkt erreichbar, dennoch wollten wir uns frühzeitig bei Ihnen melden, bevor das Thema in Vergessenheit gerät.
Mit freundlichen Grüßen